Aktuelle Preise und Infos

Tattoostudio

Preise

Bei Mehrfachsitzungen beträgt der Stundenlohn 70,00 Euro.
Alle anderen Motive werden nach Aufwand, Größe und Motiv berechnet und dadurch wird dann der Festpreis ermittelt.

Dies wird alles vor dem Termin besprochen.

Bei Terminvergabe wird eine Anzahlung in Höhe von 50,00 Euro fällig.

Diese 50,00 Euro Anzahlung werden nach Beendigung des Bildes/Motives oder der letzten Sitzung verrechnet.

Termine werden nur noch persönlich und ausschließlich im Studio vergeben, da dann auch gleich die Anzahlung fällig wird.

Terminvergaben per Telefon, Internet (Facebook), SMS, Whatsapp werden nicht mehr gemacht.

Alle Preise beinhalten 19 % Mwst.

Warum Tattoos so teuer sind

Immer wieder werde ich gefragt, warum Tattoos so teuer sind.
Nun bei der Kalkulation der Preise muss man einige Dinge miteinbeziehen.

Ein Kunde kommt ins Studio und möchte einen chinesischen Drachen haben. Wir brauchen also zunächst einmal Motive, der Tätowierer setzt sich erst mal 1 Stunde hin und entwirft einen Drachen. In einem Tattoo-Studio gibt es natürlich nicht nur zwei oder drei Motive mit Drachen, sondern einige mehr, für die der Tätowierer viel Zeit für die Entwürfe gebraucht hat.

Nachdem der Kunden sich den ersten Entwurf angesehen hat, soll vielleicht der Kopf oder die Flügel geändert werden, was auch wieder eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Wenn der Kunde sich für deinen Drachen entschieden hat, muss dieser kopiert werden. Dafür braucht man verschiedene Geräte, Tintenpatronen, Papier und Schablonen-Papier, die bezahlt werden müssen.

Als nächstes muss eine Schablone von dem Drachen gezeichnet werden, was je nach Motiv eine gewisse Zeit dauert. Viel Zeit, die niemand sieht.

Nun ist es soweit, das Motiv kann tätowiert werden. Jetzt erst bekommt der Tätowierer das Geld für die schon geleistete Artbeit und seinen Materialverbrauch. Aber es geht noch weiter. Tattoo, Maschinen, Einwegnadeln, Einwegführungen, Farben, Vaseline und noch andere Verbrauchsmaterialien wie Handschuhe, Rasierer, Mundspachtel, Tücher, Verbandsmaterial werden benötigt. Ein guter Tätowierer wird auch dabei nicht sparen und die Farben und Nadeln von Händlern kaufen, die diese billig importieren – gerade die Farben müssen dermatologisch getestet sein und nach der Tätowiermittel-Verordnung zugelassen sein.

Nicht zu vergessen ist die Hygiene. Nach jedem Kunden muss alles wieder gereinigt und desinfiziert werden. Dafür werden verschiedene Reinigungsmittel sowie Flächendesinfektionsmittel gebraucht: Ultraschallreiniger und das dazugehörige Reinigungsmittel, einen Sterilisator und Einschweißfolien zum sterilen Lagern. Natürlich muss auch der Sterilisiator regelmä0ig mit einem Sporentest durch ein Labor geprüft werden.

Auch diese Arbeitsschritte nehmen einige Zeit in Anspruch. All dies wird vom Kunden nicht gesehen. Auch ein eventuelles Nachstechen des Motivs nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch und benötigt wieder verschiedenste Materialien.

Zu der gebrauchten Zeit und den Materialkosten kommen jetzt auch Umsatzsteuer, GEMA, GEZ, Berufsgenossenschaft, Firmenhaftpflicht, Ladenmiete, Telefon und Internet, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Einkommenssteuer usw..

Auch diese Kosten müssen alle bei der Preiskalkulation des Tattoos berücksichtigt werden.